Elisa Hoven im Gespräch mit Heike Borufka - Feine Risse. Wenn ...
Foto: Elisa Hoven © Peter Rigaud
Eva Herbergen, engagierte Strafverteidigerin, will sich langsam aus ihrer Arbeit zurückziehen und mit Ehemann Peter das Alter genießen. Doch die düsteren Schatten ihrer Fälle reichen bis in ihr Privatleben hinein. In packenden Tableaus leuchtet Elisa Hoven in "Feine Risse" (S. Fischer) juristische wie biographische Dunkelzonen aus: Sicherheit ist Illusion, ein Urteil bleibt immer nur eine Annäherung an die Wahrheit.
Nach dem Vorläuferbuch "Dunkle Momente" (2025) führt auch "Feine Risse" ins Dickicht der Zufälligkeiten bei der Entstehung von Straftaten. Die Ursachen verstecken sich oft tief in einer Vorgeschichte – und liegen manchmal so nahe, dass sie umso leichter übersehen werden.
Elisa Hoven liest aus ihrem Roman und spricht mit Heike Borufka (hr-Gerichtsreporterin) über neue Fälle zwischen Recht und Gerechtigkeit, zwischen Schuld und Verschweigen, Wahrheit und Lüge.
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Einlass ab 18:30 Uhr
